Nachwuchs gesichert, Image verändert

Staffelübergabe im Aktionsbündnis: Nach sieben Jahren übergibt Professor Stephan Letzel den Vorstandsvorsitz an Professor Thomas Kraus

„Meine Familie sagt, ich solle jetzt mal kürzertreten“, scherzt Professor Stephan Letzel. Der Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich in seinem Berufsleben in mehr als einem Dutzend Verbänden und Organisationen für die Arbeitsmedizin stark gemacht: Er gründete das Aktionsbündnis Arbeitsmedizin und das Institut für Lehrergesundheit, erhielt für seine außerordentliche Verdienste unter anderem die höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft und das Bundesverdienstkreuz. Kein Wunder, dass die Familie den 67-jährigen Überzeugungstäter jetzt zur Pause drängt.

Im Frühjahr 2021 übergab er den Vorstandsvorsitz an seinen langjährigen Kollegen Professor Thomas Kraus. Der Leiter des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Aachen steht seinem Vorgänger in nichts nach: auch er ein Vollblut-Arbeitsmediziner, der für das Fachgebiet brennt und viel mit dem Aktionsbündnis vorhat. Ein Gespräch mit beiden Arbeitsmedizinern über Vergangenes und Kommendes.

Zum Interview

02.08.2021

Vor drei Jahren erfolgreich gestartet: Die Lübecker Stiftungsprofessur hat sich etabliert

Nach längerer Vakanz wird am Universitätsklinikum Lübeck wieder Arbeitsmedizin gelehrt: 2017 wurde das Institut für Arbeitsmedizin, Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement gegründet. Die Initiative ging von vier Unfallversicherungsträgerinnen aus: der Unfallkasse Nord (UK Nord), der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), der Berufsgenossenschaft für Verkehr (BG Verkehr) sowie der Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW). Gemeinsam finanzieren sie die Stiftungsprofessur am Institut, an dem gelehrt, geforscht und weitergebildet wird. Warum das aktuell so wichtig ist, erläutern Vertreter und Vertreterinnen der vier Initiatorinnen der Stiftungsprofessur im Interview.

Zum Interview

21.04.2021

„Wir warten sehnlichst auf den Tag, an dem wir mitimpfen dürfen.“ – Stipendiatin Dr. Elisabeth Boßlet

Seit dreieinhalb Jahren bildet sich Dr. Elisabeth Boßlet zur Arbeitsmedizinerin weiter – mit der Chance, sich danach mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen. „Zeit“ sei das Beste, was ihr die Arbeitsmedizin schenkt: „Zeit für die Patienten.“ Zurzeit ist die zweifache Mutter und Stipendiatin des Aktionsbündnisses vor allem in Sachen „Corona-Prävention“ unterwegs. Und wartet sehnlichst darauf, endlich mitimpfen zu dürfen. Klicken Sie hier und erfahren Sie, was die Arbeitsmedizin täglich zur Bewältigung der Pandemie beiträgt.

Sehen Sie hier das komplette Interview

30.03.2021

Zurzeit gibt es einen regelrechten Hype um die Arbeitsmedizin!

Rund 500 Interessierte nahmen 2020 bundesweit an Weiterbildungskursen zur Arbeitsmedizin teil. Das ist Rekord. „Ein regelrechter Hype!“ wie Professor Volker Harth bemerkt, Leiter des Hamburger Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und maritime Medizin. Das Altersspektrum reichte von der 25-Jährigen bis zum 70-Jährigen. Warum jetzt alle Arbeitsmediziner oder Arbeitsmedizinerin werden wollen, erklärt Professor Harth in drei Minuten.

Sehen Sie hier das komplette Interview

25.03.2021

Pressemeldung: Das sind unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten

Nun sind sie vergeben: Zum vierten Mal in Folge unterstützt das Aktionsbündnis Arbeitsmedizin junge Menschen mit einem Stipendium in Studium und Weiterbildung. Gefördert werden Famulatur und Tertial im Praktischen Jahr mit einmalig 500 bzw. 1.500 Euro, angehende Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner erhalten zwölf Monate lang einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro für die Kinderbetreuung in der Weiterbildung. Im Förderjahr 2021 profitieren sieben junge Menschen davon.

Zur Pressemeldung

17.03.2021

Wechselte mit 56 Jahren zur Arbeitsmedizin: Beate Brandl-Hesse, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Weiterbildung zur Arbeitsmedizinerin

Von der Klinik über die Selbstständigkeit zur Arbeitsmedizin: Beate Brandl-Hesse. Ärztin für Allgemeinmedizin, hat beruflich so gut wie alles ausprobiert. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie 1997 ihr eigenes Unternehmen für Medizintechnik in Berlin, das sie fast zwanzig Jahre lang leitete. Eine spannende, aber auch aufreibende Zeit. „Ich wollte einfach noch einmal etwas anderes machen“, sagt die gebürtige Münchnerin. „Und da ich über mein Unternehmen schon immer mit Arbeitsmedizin zu tun hatte, lag es nahe, dort tätig zu werden.“ Ihre Weiterbildung zur Arbeitsmedizinerin absolviert sie bei der ias AG, einem überbetrieblichen Dienst, der 15.000 Unternehmen betreut, unter anderem die Deutsche Bahn. Was Dr. Brandl-Hesse an ihrer neuen Tätigkeit schätzt, wie Corona sich auf ihre Arbeitsinhalte auswirkt und warum es Bartträger aktuell schwer haben erfahren Sie in drei Minuten.

Sehen Sie hier das komplette Interview

24.02.2021

Schreibt seine Doktorarbeit in Arbeitsmedizin: Jonathan Witte (26), Student an der Uni Lübeck

2019 pendelte Jonathan Witte zwischen seiner Uni in Lübeck und dem Labor der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in der Nähe von Bonn hin und her. Dort erforschte er die Auswirkungen von handgeführten Maschinen auf den Körper von Beschäftigten. „Diese Belastungen am Arbeitsplatz sind schon was anderes als mal eben mit dem Akkuschrauber das IKEA-Regal aufzubauen“, scherzt der gebürtige Hildesheimer. „Arbeitsmedizinische Forschung dient der Prävention. Es ist noch viel zu wenig bekannt, wie krank Vibrationen und Einzelstöße machen können.“ Wie er auf das Thema kam, was er genau erforscht, erklärt er in zwei Minuten.

Sehen Sie hier das komplette Interview

11.02.2021

Aktionsbündnis Arbeitsmedizin: Stipendiatinnen und Stipendiaten für 2021 stehen fest

12.01.2021

Aus den bis zum 1. Dezember vergangenen Jahres eingegangenen Bewerbungen wurde vom Vorstand des Aktionsbündnisses in diesen Tagen über die Stipendien für 2021 entschieden. Der Vorstand war von dem großen Interesse an den Stipendien und den qualitativ sehr hochwertigen Anträgen
begeistert. Insgesamt sieben zweckgebundene Fördersummen hatte das Aktionsbündnis Arbeitsmedizin zu vergeben. Sie unterstützen Studierende der Medizin sowie approbierte Ärztinnen und Ärzte auf ihrem Weg in das spannende Fach Arbeitsmedizin.

Zwei der Stipendien gehen an junge Eltern für Aufwendungen in der Kinderbetreuung während ihrer fachspezifischen Weiterbildungszeit. Der Förderumfang beträgt 200 Euro monatlich für ein Jahr. Vier Mal mit jeweils 500 Euro unterstützt das Aktionsbündnis eine vierwöchige Famulatur im Fach Arbeitsmedizin. Ein weiteres Stipendium richtet sich an Studierende im Praktischen Jahr für ein Tertial in der Arbeitsmedizin. Hier wird eine einmalige Beihilfe von 1.500 Euro gewährt.

Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten informiert der Vorstand des Aktionsbündnisses in den kommenden Tagen. Zudem wird vom Aktionsbündnis ein Mentorenprogramm für die Stipendiaten vorbereitet. Wir werden die Geförderten und ihre Arbeitsgebiete in den folgenden Monaten auf unseren Seiten vorstellen.

Wie geht es Studierenden während Corona?

Meet Dr. Pavel Dietz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Universität Mainz. Er leitet das Projekt „Healthy Campus Mainz – gesund studieren“ und hat Studierende der Uni Mainz befragt, was Studieren unter Corona-Bedingungen für sie bedeutet. Wie sie mit der Online-Lehre zurechtkommen und welche Rolle „Game Based Learning“ dabei spielt, erklärt er in zwei Minuten.

Sehen Sie hier das komplette Interview

21.12.2020

Die Corona-Wunschvorsorge

Wie das Institut für Lehrergesundheit (ifl) Beschäftigte im Schulbetrieb unterstützt: die Arbeitsmedizinerinnen Dr. Eva Brantzen und Dr. Susanne Scherer über telemedizinische Beratungen per Videokonferenz und die neu entwickelte „individuelle Gefährdungsbeurteilung“

Lesen Sie hier das komplette Interview

03.12.2020

Der Audio-Doc: Mit Podcasts gegen die Pandemie

Im lockeren Plauderton für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz: Seit Frühjahr dieses Jahres ist Dr. Michael Drees, Arzt für Arbeitsmedizin, Innere Medizin und Notfallmedizin bei der ias, als Podcaster unterwegs. In kurzen, leicht verständlichen Hörstücken informiert er über das Corona-Virus.

Lesen Sie hier das komplette Interview

20.11.2020

Betriebsärzte in Corona-Zeiten:
Mit Podcasts, Mails und intensiver Beratung gegen die Gesundheits- und Wirtschaftskrise

Drei Fragen an Dr. med. Hanns Wildgans, Betriebsarzt und Kompetenzfeldleiter Medizin der ias-Gruppe

Lesen Sie hier das komplette Interview

16.11.2020

Lustlos, traurig, schlechter Schlaf – aber auch: weniger Stress!
Wie sich die Pandemie auf die Gesundheit von Beschäftigten auswirkt: Drei Fragen an Professor Dr. Elke Ochsmann, Leiterin des Lübecker Instituts für Arbeitsmedizin, zu ihrer aktuellen Studie „Arbeit und Gesundheit in Zeiten der Corona-Pandemie“

Lesen Sie hier das komplette Interview

10.11.2020

We Are Social: Folgen Sie uns auf LinkedIn und Instagram!

Seit Oktober 2020 ist das Aktionsbündnis Arbeitsmedizin mit eigenen Unternehmenspräsenzen auf LinkedIn und Instagram live. Ziel unserer Social Media-Aktivitäten ist es, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für die Arbeitsmedizin zu steigern. Wir richten uns gezielt an Studierende, um den arbeitsmedizinischen Nachwuchs in Deutschland zu fördern, sowie an Ärztinnen und Ärzte, um mehr Medizinerinnen und Mediziner für eine ärztliche Tätigkeit in Wissenschaft und Praxis zu gewinnen.

Das Themenspektrum unserer Social Media-Aktivitäten ist breit gefächert: Neben Hintergrundinformationen zum Aktionsbündnis Arbeitsmedizin informieren wir über das aktuelle Stipendienprogramm. Wir lassen Expertinnen und Experten aus der Praxis sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten zu Wort kommen. Und wir erklären, was das Berufsbild Arbeitsmedizin so spannend und sinnstiftend macht – und warum sich eine Karriere im Fach Arbeitsmedizin lohnt.

Folgen Sie uns auf LinkedIn
Folgen Sie uns auf Instagram