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Stipendiatin Lydia von Wintzingerode

2021-02-18T15:37:01+01:00

18.02.2021 Lydia von Wintzingerode freut sich auf vier Monate praxisnahe Arbeitsmedizin Im Förderjahr 2021 / 2022 unterstützt das Aktionsbündnis Arbeitsmedizin die 26 Jahre alte Medizinstudentin Lydia von Wintzingerode mit einmalig 1.500 Euro in ihrem Praktischen Jahr. Ihr drittes und letztes Tertial absolviert die gebürtige Schleswig-Holsteinerin beim Mitteldeutschen Institut für Arbeitsmedizin in Leipzig. Wie haben Sie von den Stipendien des Aktionsbündnisses erfahren? Über eine Anzeige in der Mitgliederzeitschrift des Marburger Bundes. Ich habe mich aber schon während des Studiums für die Arbeitsmedizin interessiert: Alle anderen klinischen Fächer nahmen so viel Raum ein! Da habe ich mir die kleineren, aus meiner Sicht spannenderen Fächer angeschaut. Und da ich mir nicht vorstellen kann, ausschließlich klinisch und in einer Klinik zu arbeiten, habe ich die Arbeitsmedizin für mich entdeckt. Was finden Sie daran spannend? Den Präventionsgedanken. Die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden. Das breite Altersspektrum! Endlich kommt man mal an die 16- bis 67-Jährigen heran, ohne dass die gleich ernsthaft krank sind! Das ist doch so: Gerade diese Altersklassen gehen ja eher selten zum Arzt. Das macht mir Freude: dass ich mit diesen Menschen in Kontakt komme und sie länger begleiten kann. Ich muss mich nicht auf eine Zielgruppe, etwa auf Kinder oder Hochbetagte, oder auf ein Organ spezialisieren. Worauf freuen Sie sich, wenn Sie beim Institut für Arbeitsmedizin anfangen? Tatsächlich [...]

Stipendiatin Lydia von Wintzingerode2021-02-18T15:37:01+01:00

Dr. Daniel Frambach

2021-01-27T13:14:27+01:00

„Alles, was ich kann und gelernt habe, setze ich als Arbeitsmediziner um“ Lässt sich zum Betriebsarzt weiterbilden: Dr. Daniel Frambach, Facharzt für Kardiologie Mit der Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin schließt sich der Kreis: „Ich habe sehr viel ausprobiert“, erzählt Dr. Daniel Frambach, „eine Lehre und zwei Studiengänge absolviert, als Chemielaborant, Ingenieur, Rettungssanitäter und Arzt gearbeitet.“ Der gebürtige Ludwigshafener ist Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin, Notfall- und Palliativmediziner. Er hat Fortbildungen in Strahlenschutz, Hygiene, Bluthochdruck und Gesundheitsförderung besucht. Jetzt arbeitet er als angehender Betriebsarzt im Chemiekonzern BASF, dort, wo vor 28 Jahren sein beruflicher Werdegang als Azubi begann. Und zum ersten Mal will er nicht wieder weg. „Alles, was ich in den vergangenen knapp drei Jahrzehnten in Ausbildung, Studium und beruflicher Praxis gelernt habe, kann ich hier einbringen“, sagt der 43-Jährige. „Es ist der vielfältigste Job, den ich je gemacht habe.“ „Jeder Tag ist anders: von den Themen und Aufgaben her, den Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich arbeite, den Beschäftigten, für die ich da bin. Ich bin Chemieingenieur und Arzt in einer Person: Ich berate Patientinnen und Patienten, begutachte mit den Partnern der Arbeitssicherheit Arbeitsplätze, entwickle Schutzkonzepte für die Beschäftigten. Ich nehme auf nationaler und internationaler Ebene an Arbeitskreisen und Projekten zum Arbeitsschutz teil – und fahre zugleich auf dem BASF [...]

Dr. Daniel Frambach2021-01-27T13:14:27+01:00

Promotionsstipendiatin Franca Reineke

2020-03-18T13:10:52+01:00

Arbeitsmedizin bietet spannende Promotionsthemen“ Franca Reineke, Doktorandin der Arbeitsmedizin Dass sie Medizin studieren würde, stand nach dem Abitur noch nicht fest: 2012 absolvierte Franca Reineke zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr. Die Wahl fiel auf eine sozialpsychiatrische Tagesstätte in Düsseldorf. „Das war Zufall“, lacht die 26-Jährige. „Da war grad was frei.“ Zum Glück: Denn damit war ihr Interesse an Psychologie und Psychiatrie geweckt. Im Medizinstudium zur Doktorarbeit in Arbeitsmedizin Im Medizinstudium lernte sie das Fachgebiet Arbeitsmedizin kennen. Gleich eine der ersten Vorlesungen handelte von den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Für Franca Reineke eine Überraschung: „Ich wusste gar nicht, dass man sich in der Medizin auch außerhalb der Fachgebiete Psychologie und Psychiatrie mit psychischen Erkrankungen und Belastungen beschäftigen kann“, erzählt sie. „Den arbeitsmedizinischen Ansatz fand ich spannend: wie man die Wechselwirkung zwischen Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Belastungen analysiert und entsprechende Schutzmaßnahmen entwickelt.“ So lag es nahe, auf der Suche nach einem Promotionsthema auch beim Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin vorstellig zu werden – was Franca Reineke allen Studierenden empfiehlt: „Da die Arbeitsmedizin anders als die vielen klinischen Fächer in der Medizin ihren Schwerpunkt in der Prävention von Erkrankungen hat, sieht die Arbeit in dem Institut auch ganz anders aus als in der Klinik. Es wird viel geforscht und man wird als Doktorand gut betreut. Ich habe [...]

Promotionsstipendiatin Franca Reineke2020-03-18T13:10:52+01:00

Stipendiatin Dr. Eva Brantzen

2020-03-23T13:33:02+01:00

„Ich habe den perfekten Job“ Familie und Beruf unter einem Hut und glücklich in beiden Welten: Dr. Eva Brantzen (35), Weiterbildungsassistentin am Institut für Lehrergesundheit Dass Eva Brantzen Ärztin wird, war aus ihrer Sicht unausweichlich: „Ich bin genetisch vorbelastet: Meine Großeltern waren Ärzte, meine Eltern führten gemeinsam eine Hausarztpraxis. Das Thema war bei uns immer präsent. Schon als kleines Mädchen wollte ich wissen, worüber da gesprochen wird.“ Dabei erlebte sie allerdings auch, dass die Arbeitstage ihrer Eltern nie endeten. „Sie nahmen die Sorgen ihrer Patientinnen und Patienten mit nach Hause und diskutierten sie bis spät in die Nacht.“ Was Eva Brantzen derart beeindruckte, dass sie zunächst ein Lehramts-Studium aufnahm. „Ich wollte einfach einen Beruf ausüben, der es ermöglicht, auch eine Familie zu gründen“, sagt die 35-Jährige. Nach einem Semester Mathematik und Katholischer Religion war der Wunsch, Ärztin zu werden, doch zu groß. Sie nahm 2005 ihr Medizinstudium auf, das sie 2011 mit der Approbation und Promotion beendete. Während der Assistenzzeit wird der erste Sohn geboren 2012 kommt ihr erster Sohn zur Welt. Zu der Zeit arbeitet Eva Brantzen als Assistenzärztin auf der Inneren Station einer Rüsselsheimer Klinik. „Ich habe versucht, Teilzeit zu arbeiten“, erinnert sie sich. „Aus den vereinbarten 50 Prozent Arbeitszeit wurden aber regelmäßig 75 Prozent. Stationsdienst und Teilzeit sind schwer zu vereinbaren.“ [...]

Stipendiatin Dr. Eva Brantzen2020-03-23T13:33:02+01:00

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2019-12-18T12:22:07+01:00

Zwei Tage, vierzig Teilnehmende, jede Menge Gesprächsstoff und ein gemeinsames Ziel: die Arbeitsmedizin zu einem integralen Bestandteil des Medizinstudiums zu machen. Wie? Zum Beispiel durch eine hochwertige Lehre. Ganz im Sinne von Professor Stephan Letzel, Gastgeber und Leiter des Instituts Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz: „Jeder Arzt braucht arbeitsmedizinische Kenntnisse.“

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Was also macht das Studienfach Arbeitsmedizin attraktiv? Mehr Praxisbezug, mehr Interprofessionalität, innovative Lehrmethoden und aktuelle Inhalte! Das ist ein Ergebnis der Tagung „Qualitätssicherung arbeitsmedizinische Lehre“, zu der Professor Stephan Letzel als Vorsitzender des Aktionsbündnis Arbeitsmedizin im Oktober 2019 in die Dresdner Akademie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung geladen hatte.

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Rund vierzig Hochschullehrende nahmen an der Tagung teil. Wie eine gute Vorlesung wechselte auch sie zwischen Vortrag, Gruppenarbeit und praktischer Anschauung: Nach einem informativen ersten Vormittag besuchten die Teilnehmenden die „Gläserne Manufaktur Dresden“ , Forschungs- und Innovationslabor der Volkswagen Sachsen GmbH.

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Eröffnet wurde die Tagung durch Professor Dr. Thomas Kraus, Leiter Institut Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uniklinik RWTH Aachen und Student Martin Jonathan Gavrysh, Vizepräsident Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.. Ihr Thema: „Was ist gute Lehre?“ aus Sicht des Lehrenden und des Lernenden. Professor Kraus plädierte für die frühzeitige Berücksichtigung arbeitsmedizinischer Aspekte bei allen medizinischen Lehrinhalten, die in Frage kommen, beispielsweise „Haut“ oder „Herz-Kreislauf-System“. Zudem warb er für interaktive Lehrmethoden, fallorientiertes Lernen und E-Learning oder für den Einsatz von Simulationspatienten. Das A und O aber seien die Lehrenden: „Ihre Motivation ist das Entscheidende.“

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Medizinstudent Martin Jonathan Gavrysh wünschte sich ebenfalls Dozentinnen und Dozenten, die die Leidenschaft für das Fach weitertragen. Was sie nicht nur über spannende Inhalte wie „Sprechende Medizin“, „Digitalisierung“, „Fachübergreifende Kernkompetenzen“ oder „Interprofessionelle Inhalte“ vermitteln könnten, sondern einfach auch durch Verbindlichkeit: Noch immer wechselten die Lehrenden von Woche zu Woche. Und: Was gelehrt wird, soll geprüft werden. Weg also mit dem Unnötigen!

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2019-12-18T12:02:23+01:00

Was macht gute Lehre aus? Dr. Henrike Steudel wurde als Lehrverantwortliche an der medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Teil für ihre gute Lehre ausgezeichnet und nannte drei wesentliche Faktoren: 1. eine Haltung haben und begeistert sein. 2. Studierende beim Namen kennen und direkt ansprechen. 3. Immer und überall arbeitsmedizinische Inhalte mitdenken und Praxisbezüge herstellen. Beispiel: das Studium selbst. Ihre Studierenden analysieren potenzielle Gesundheitsgefährdungen und entwickeln dazu Schutzmaßnahmen. „Dadurch“, so Dr. Steudel, „vermittelt sich der konkrete Nutzen der Arbeitsmedizin ganz von selbst.“

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