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Stefan Linnig, MPH

2018-07-19T08:12:40+00:00

„Auf die Frage, was ich beruflich mache, scherze ich oft: Tagsüber bin ich in Restaurants und Kneipen unterwegs!“ Porträt: Stefan Linnig, MPH Facharzt für Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin mit eigener Praxis in Berlin „Eigentlich hatte ich gar nicht vor, Arbeitsmediziner zu werden“, erzählt Stefan Linnig. „Und dann hat sich diese Entscheidung als absolut genial erwiesen!“ „Genial“ sei, dass er in seiner eigenen Praxis selbstständig arbeiten könne, ständig unterwegs sei und Neues kennen lerne. „Dabei wollte ich mich nie selbstständig machen!“ sagt der 48-Jährige, obwohl er aus einer Familie niedergelassener Ärzte kommt. Jetzt betreibt er die Berliner Praxis für Arbeits- & Präventivmedizin (PAPmed) im sechsten Jahr, beschäftigt mit seinen beiden Partnern zwei fest angestellte Ärzte und zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheits- und Praxismanagement. Existenzsorgen aufgrund fehlender Kunden gab es noch nie. Im Gegenteil: „Über unser Kontaktformular erreichen uns pro Woche fünf bis sechs Anfragen“ sagt der gebürtige Saarlouiser. Arbeitsmedizinische Betreuung sei ein Anbietermarkt: „Es gibt nach wie vor zu wenig Betriebsärztinnen und Betriebsärzte. Deshalb können wir uns unsere Kunden aussuchen.“ Auch die Honorare seien frei verhandelbar. Das einzig Limitierende sei die Arbeitszeit. „Da kann man sich dann entscheiden: Will ich mich ausbeuten – oder lass ich es sein.“ Herr Linnig ist leidenschaftlicher Unternehmer: „Ich habe es nie bereut, die arbeitsmedizinische Praxis gegründet zu haben“, [...]

Stefan Linnig, MPH 2018-07-19T08:12:40+00:00

Dr. Mathias Eisheuer

2018-05-23T12:04:55+00:00

„Die Arbeitsmedizin bietet viele berufliche Entwicklungsmöglichkeiten – mehr als andere Fachgebiete“ Porträt: Dr. Mathias Eisheuer, Facharzt für Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin beim Dienstleister für Arbeits- und Gesundheitsschutz MEDITÜV – TÜV NORD GROUP Dr. Eisheuer schätzt die Vielseitigkeit seines Fachgebietes, die Gestaltungsfreiheit, persönlichen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Ausschlaggebend für die Entscheidung, nach der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin auch die Gebietsbezeichnung Arbeitsmedizin zu erwerben aber war, Menschen helfen zu können, bevor sie krank werden: „In der kurativen Medizin steht das Heilen und Lindern im Vordergrund“, erzählt der gebürtige Hannoveraner. „Die Menschen kommen aber häufig zu spät, die Erkrankung ist schon manifest. In der Arbeitsmedizin kann man frühzeitig Risikofaktoren identifizieren, Vorsorge treffen, Menschen in ihrem individuellen Gesundheitsverhalten nachhaltig und positiv beeinflussen.“ „Die Arbeitsmedizin bietet eine Fülle unterschiedlicher Tätigkeiten, die ohne Karrierebruch wahrgenommen werden können. Während man als Anästhesist beispielsweise meist an einer Klinik und dort ausschließlich in seinem Fachgebiet tätig sein muss, kann man als Arbeitsmediziner je nach Neigung im Außendienst arbeiten oder in der Praxis, in der Forschung oder in der Verwaltung – und zwischen all diesen Möglichkeiten nahtlos wechseln. Man muss nicht von vorn anfangen.“ MEDITÜV: Bundesweit für die Gesundheit der Beschäftigten unterwegs Wie viele junge Medizinerinnen und Mediziner wollte der heute 51-Jährige zunächst kurativ tätig sein. Sein Schwerpunkt „interventionelle Kardiologie“ wurde ihm [...]

Dr. Mathias Eisheuer 2018-05-23T12:04:55+00:00

Professorin Dr. Schmitz-Spanke

2018-05-23T08:47:27+00:00

„Arbeitsmedizinische Forschung ist hochkreative Arbeit“ Porträt: Prof. Dr. med. Simone Schmitz-Spanke, Professorin an der Erlanger Friedrich-Alexander Universität, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin Zu Beginn ihrer medizinischen Laufbahn wollte Simone Schmitz-Spanke eigentlich Orthopädin werden. „Dann aber hat mir die Forschung zu sehr gefehlt“, erzählt die 52-Jährige. Sie geht Dingen gern auf den Grund, liebt das Fach Biologie. 2014 erhält die dreifache Mutter die Professur für „Biomarker in der Arbeitsmedizin“ an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Biomarker sind Parameter, mit denen Umwelt- und Arbeitsbelastungen diagnostiziert und prognostiziert werden können. „Unsere wissenschaftlichen Untersuchungen bilden beispielsweise die Grundlage für die Festlegung von Grenzwerten“, sagt Professorin Schmitz-Spanke. „Damit schützen wir die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz.“ Wissenschaft braucht kreative Köpfe Ihre Tätigkeit bezeichnet sie als äußerst kreativ. „Alles steht und fällt mit der Fragestellung zu Beginn und der Suche nach der erfolgsversprechenden Untersuchungsmethodik.“ Dazu sei es notwendig, die relevanten Studien zum Forschungsgegenstand zu kennen, deren Inhalte beurteilen zu können und darauf aufbauend neue Fragen und Methoden zu entwickeln. Ihr Mitarbeiterstab besteht aus fünf Doktoranden und zwei Post-Doktoranden. Mit ihnen diskutiert sie ihre Forschungsvorhaben und -methoden, Studierende erheben die Daten im Labor oder berechnen sie mit Hilfe von Modellen. Ein – wie sie sagt – sehr fruchtbarer Prozess: „Kliniken sind meist sehr hierarchisch organisiert“, urteilt Professorin Schmitz-Spanke. „In unserem [...]

Professorin Dr. Schmitz-Spanke 2018-05-23T08:47:27+00:00