Nachwuchssymposium Arbeitsmedizin
Wer die Vielfalt der Arbeitsmedizin mit den beruflichen Möglichkeiten für Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner kennenlernen will, ist herzlich zum Nachwuchssymposium eingeladen. Prof. Dr. Andrea Kaifie-Pechmann ist für die inhaltliche Gestaltung verantwortlich und begleitet das Symposium vor Ort. Im Mittelpunkt steht der persönliche Austausch mit erfahrenen Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern. Sie geben Einblicke in ihre beruflichen Werdegänge und berichten aus dem arbeitsmedizinischen Alltag – von Prävention über betriebsärztliche Praxis bis hin zu wissenschaftlichen Tätigkeiten. Die Möglichkeit für individuelle Fragen bietet das Speed-Dating. Zum Ausklang kommen alle am „Lagerfeuer“ wieder zusammen. Anschließend besteht noch die Möglichkeit zur Teilnahme an der Betriebsbegehung.
Das Symposium findet im Rahmen der Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) e. V. am 19. März 2026 am LMU-Klinikum München, Campus Großhadern, statt.
In der Teilnahme enthalten
- Nachwuchssymposium einschließlich Fachtagung
- DGAUM-Schnuppermitgliedschaft für ein Jahr
- Abo für die Digital-Ausgabe „ASU“ (Gentner-Verlag) für ein Jahr
- Teilnahme an der Werkstattbesichtigung
- Reisekostenzuschuss bis maximal 200 Euro
Das Programm
Donnerstag, 19. März 2026
12:30 – 14:30 Uhr: Austausch und Speed-Dating mit Expertinnen und Experten
15:00 – 17:00 Uhr: Werkstattbesichtigung der Bayerischen Staatsoper
Freitag, 20. März 2026
08:30 – 09:15 Uhr: Nachbesprechung
09:15 – 10:00 Uhr: Austausch mit Bündnismitgliedern
Anmeldung
Schnell sein lohnt sich, um einen der 20 Plätze zu ergattern. Bitte melden Sie sich für das Nachwuchssymposium mit dem Stichwort „Symposium“ über das Kontaktformular an.
Erste Expertinnen und Experten stehen fest:
„Natürlich rettet man in der Klinik Leben, etwa Menschen mit einem Herzinfarkt. Aber man kann den Schaden nicht verhindern. In der Arbeitsmedizin schon.“
Dr. Eva Brantzen
arbeitet als Fachärztin für Arbeitsmedizin bei der VBG in Mainz. Die präventive Ausrichtung des Fachs macht ihr besonders viel Freude. Seit 2020 leitet sie das Mentoring-Programm des Aktionsbündnis Arbeitsmedizin. Lesen Sie mehr.

Dr. Eva Brantzen
„Ich habe sehr viel ausprobiert, eine Lehre und zwei Studiengänge absolviert, als Chemielaborant, Ingenieur, Rettungssanitäter und Arzt gearbeitet.“
Dr. Daniel Frambach
Der gebürtige Ludwigshafener ist Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin, Notfall- und Palliativmediziner. Mit der Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin schloss sich für ihn der Kreis. Lesen Sie mehr.

Dr. Daniel Frambach
„Als Vollblutärztin bin ich selbst am liebsten regelmäßig draußen an den verschiedenen Arbeitsplätzen und berate zu gesundheitsgerechtem Arbeiten.“
Prof. Dr. Andrea Kaifie-Pechmann
ist Direktorin des IPASUM (Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin) der Universität Erlangen-Nürnberg und Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes. Forschung und Lehre kann sie hier mit Praxisaufgaben verbinden, denn die zum Institut gehörige Poliklinik und der Betriebsärztliche Dienst decken das gesamte Spektrum arbeits- und umweltmedizinischer Versorgung ab. Lesen Sie mehr.

Prof. Dr. Andrea Kaifie-Pechmann
„Die Arbeitsmedizin bietet in einzigartiger Weise die gelebte Verbindung zwischen einer facettenreichen klinischen Tätigkeit und anwendungsnaher interdisziplinärer Forschung.“
PD Dr. Stefan Karrasch
promovierte im Fach Arbeitsmedizin am LMU-Klinikum und war anschließend viele Jahre in Forschung und Lehre dort tätig. Dr. Karrasch forscht leidenschaftlich zu arbeitsmedizinischen Themen mit dem Schwerpunkt Atemwegserkrankungen – zuletzt preisgekrönt zu „Druckeremissionen und Gesundheit“. Lesen Sie mehr.

Dr. Stefan Karrasch
„Arbeitsmedizin gibt mir Einblicke in unterschiedliche Arbeitswelten – vom Azubi bis zur Führungskraft. Mein Antrieb ist es, arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu erkennen und Beschäftigte wirksam zu schützen.“
Dr. Anne Nagel
treibt als Fachärztin für Arbeitsmedizin bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Forschungsprojekte zum Biomonitoring voran, berät zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und bringt ihre Erfahrung in den Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed) sowie in den Wissenstransfer ein. Zuvor war sie als Betriebsärztin in der Baubranche und als Anästhesistin tätig.

Dr. Anne Nagel
„Der Mensch steht für mich im Mittelpunkt. Nicht nur Leben zu retten, sondern Existenzen, ist das zentrale Ziel der Arbeitsmedizin. Wir leben Prävention!“
Dr. Britta Reichardt
gründete das Institut für Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Arbeitspsychologie der ASAM praevent GmbH, das als Teil der Arsipa Gruppe deutschlandweit tätig ist. Zentrales Anliegen ist der ganzheitliche Gesunderhalt des Menschen vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen durch moderne Arbeitswelten und sich schnell ändernde Prozesse. Lesen Sie mehr.

Dr. Britta Reichardt
„Wir sind die einzige Fachdisziplin mit der primären Aufgabe, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und bestenfalls auch zu verhindern – lange bevor diese einen Leidensdruck erzeugen.“
Dr. Luise Wendt
leitet das Kompetenzfeld Arbeitsmedizin in der ias-Gruppe und ist Fachärztin für Innere Medizin und Arbeitsmedizin. Innerhalb einer interdisziplinär besetzten Projektgruppe treibt sie den Ansatz „Prävention 4.0“ voran, der Erkenntnisse der Gesundheitsprävention mit Erkenntnissen aus der Forschung zu Gendermedizin, Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Sozialwissenschaft verbindet. Lesen Sie mehr.

Dr. Luise Wendt








