Lydia von Wintzingerode

Im Gespräch mit dem Aktionsbündnis Arbeitsmedizin über ihre Ziele „heute“ und Erfahrungen aus dem „letztes Jahr“

Wo treffe ich Sie gerade an Frau Wintzingerode?

Nach einem Zwölfstundentag zu Hause in Leipzig. Zurzeit absolviere ich im Krankenhaus auf der Inneren zwei Jahre patientennahe Versorgung.

Wie gefällt es Ihnen auf Station?

Es ist überwältigend: die Vielzahl der Aufgaben, ständig klingelt das Telefon, der Sozialdienst ruft an, die Physiotherapie ruft an, dabei hat man eh schon so viel um die Ohren! Es ist eine riesengroße Verantwortung und spannende Erfahrung.

Wie ist der Plan?

In zwei Jahren suche ich mir eine Assistenzstelle in einer breit aufgestellten, arbeitsmedizinischen Praxis, in der ich viele verschiedene Unternehmen betreuen und viele unterschiedliche Aspekte kennen lernen kann. Danach bin ich dann Fachärztin für Arbeitsmedizin.

Was ist der Traum?

Die Selbstständigkeit.

Studierte erst Biochemie, dann Humanmedizin und wird jetzt Arbeitsmedizinerin: Lydia von Wintzingerode
(Foto: © Andreas Stedtler )

So war es 2021

Lydia von Wintzingerode, Stipendiatin des Förderjahrs 2020/2021, absolvierte einen Teil ihres Praktischen Jahres beim Mitteldeutschen Institut für Arbeitsmedizin in Leipzig. Lesen Sie, welche Erfahrungen sie gemacht hat.

„Arbeitsmedizin ist so ganz anders: intensiv am Patienten, sinnvoll in seinem präventiven Ansatz. Wir helfen gesunden Menschen, gesund zu bleiben. Ich bin echt dankbar, dass ich das Fach für mich entdeckt habe.“

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