25.09.2025

Stipendiatin Stefanie Weiß

Erhielt eine einmalige Unterstützung für ihre Famulatur in der Arbeitsmedizin

„Ich fand es schon immer wichtig, in den Famulaturen auch Fächer zu wählen, die nicht im Mittelpunkt des Studiums stehen. Deshalb fiel meine Wahl diesmal auf die Arbeitsmedizin – und ich wurde positiv überrascht.“

Vier Wochen lang begleitete Stefanie Weiß das Team von „BG prevent“ in Erlangen und erhielt dabei einen umfassenden Einblick in ein Fach, das Prävention, Beratung und Nähe zum Menschen verbindet. Bereits vor Beginn der Famulatur wurde sie zum ärztlichen Leiter eingeladen, lernte das Ärzte- und Assistenzteam kennen und durfte an einem Plan für die kommenden Wochen mitwirken, der ihr vielfältige Erfahrungen eröffnete.

Einblick in die Vielfalt der Arbeitsmedizin
Ein Teil ihrer Famulatur fand im Gesundheitszentrum statt. Dort begegnete sie Probandinnen und Probanden aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen – von Erzieherinnen über Schweißer bis hin zu Beschäftigten aus innovativen Start-ups. Hier sammelte sie Erfahrungen mit Fahreignungsuntersuchungen, Gefährdungsbeurteilungen und Impfberatungen.

Betriebsbegehungen als persönliches Highlight
Besonders beeindruckend waren die Einsätze in den Betrieben: ASA-Sitzungen, Betriebsbegehungen und der direkte Blick auf die Arbeitsbedingungen vor Ort machten diesen Teil der Famulatur zu ihrem Highlight. „Es fühlte sich an wie bei der Sendung mit der Maus: Man entdeckt live, wie vielfältig und spannend die jeweilige Arbeitswelt ist und welche Produkte in den Betrieben entstehen – von Pizzakartons bis Bettkissen und innovativen neuen Technologien war alles dabei“, berichtet sie.

Mehr Zeit für Menschen und Medizin
Bereichernd fand Stefanie Weiß vor allem, dass in der Arbeitsmedizin Zeit für ausführliche Beratungen blieb – etwas, das in anderen medizinischen Disziplinen oft zu kurz kommt. Durch die intensive 1:1-Betreuung konnte sie ihr Wissen erweitern und zugleich wertvolle Einblicke gewinnen.

Fazit
„Für alle, die gerne über den Tellerrand schauen und sich mit verschiedenen Fachbereichen auseinandersetzen möchten, ist die Arbeitsmedizin sehr zu empfehlen“, so ihr Resümee. Besonders hilfreich sei es, bereits grundlegende Kenntnisse in Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie und Dermatologie zu haben; auch Erfahrungen im Reha-Bereich sind von Vorteil.

Für Stefanie Weiß war die Famulatur ein voller Erfolg. „Ich wurde positiv überrascht und könnte mir gut vorstellen, später in der Arbeitsmedizin tätig zu sein.“ Ein Dank gilt BG prevent für die gelungene Organisation sowie dem Aktionsbündnis Arbeitsmedizin für das Stipendium.

Mehr Zeit für Menschen und Medizin:
In ihrer Famulatur bei der BG prevent GmbH in Erlangen erlebte Stefanie Weiß, wie wichtig Zeit für ausführliche Beratungen und persönliche 1:1-Betreuung ist – zuhören, beraten, begleiten.

BG prevent GmbH
3.800 Mitarbeitende, 150 Standorte, Fokus: Präventionsmedizin.
BG prevent zeigt, wie vielfältig Arbeitsmedizin im Alltag ist – und somit welche Lernfelder eine Famulatur eröffnet. Lesen Sie mehr über die BG prevent Gmbh im Beitrag.