Stipendiat Leander Köpnick

2021-03-23T07:01:24+01:00

22.03.2021 Entdeckte die Arbeitsmedizin auf Helgoland: Stipendiat Leander Köpnick Auf der Hochseeinsel Helgoland gibt es genau eine Arztpraxis. „Insofern fiel mir die Wahl nicht besonders schwer“, scherzt Leander Köpnick (24), der einen Teil der hausärztlichen Famulatur auf dem 1.300-Seelen-Eiland absolvierte. Wie es dazu kam? „Ich wollte mein Studium an unterschiedlichen Orten verbringen“, erzählt der gebürtige Berliner. „Für meine Famulaturen suchte ich etwas, das im Vergleich zu meiner Studienstadt Tübingen weit weg und anders ist. Das war dann Helgoland.“ Arbeitsmedizin auf hoher See Vier Wochen lang unterstützte er die Ärzte der Insel-Praxis – und fand über sie zur Arbeitsmedizin. Auf Helgoland? Leander Köpnick lacht: „Tatsächlich! Auf der Insel arbeiten unglaublich viele Menschen: Saisonarbeiter aus der Gastronomie, Wissenschaftler vom Institut für Polar- und Meeresforschung, Beschäftigte vom Flugplatz, Hafen oder den Off-Shore-Anlagen – eine Riesen-Bandbreite!“ Auch die berufsbedingten Erkrankungen sind häufig inselspezifisch und maritim bedingt: Sie reichen von Verstopfungen des Gehörgangs gefördert durch starken Wind über Seekrankheiten bis zu Arbeitsunfällen auf Schiffen und Windkraftanlagen. Irgendwas mit Natur- oder Lebenswissenschaften Dabei stand der Berufswunsch „Arzt“ nach dem Abitur noch gar nicht fest. Klar war allerdings der naturwissenschaftliche Bezug. Also absolvierte Leander Köpnick zunächst eine Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten. Das Betriebspraktikum verbrachte er in einem Forschungslabor und kam mit Studierenden, Ärztinnen und Ärzten ins Gespräch. Jetzt studiert Leander Köpnick [...]